PiK – Peers im Krankenhaus

Peer Counseling für akut amputierte Patienten

Der Verlust eines Körperteils ist ein traumatisches Ereignis, das Patienten und Angehörige vor große Herausforderungen stellt. Ärzte, Psychotherapeuten, Pflegepersonal, Physiotherapeuten, Orthopädietechniker und Reha-Manager unterstützen und leisten ihr Bestes, um zu helfen. Aber alle Fragen zur neuen Lebenssituation können sie nicht beantworten. Dazu braucht es jemanden, der die Sorgen und Nöte kennt, weil er oder sie eine solche Situation selbst erlebt hat. Einen Peer!

Peer-Schulung 2017

Die 4. Peer-Schulung fand vom 17. bis 18. November 2017 wieder am Unfallkrankenhaus in Berlin statt.

Zu den Informationen für Schulungsteilnehmer
Tagungsprogramm

Amputation und Verkehrsrecht – Thomas Hanisch, Fachanwalt für Verkehrsrecht, Berlin

Selbsthilfeförderung – Detlef Fronhöfer, Geschäftsbereich Prävention, AOK Nordost

Suizidalität – OÄ Dr. med. Marie-Elisabeth Diederichs, Klinik für Neurologie und Frührehabilitation

Familie und Amputation, Betroffene berichten – Dr. med. Insa Matthes

Erfahrungen mit Peer Counseling, Erfolgskonzepte der SHG Rummelsberg – Uwe Wehner

Endo-Exoprothetik – Dr. med. Horst Aschoff, Leiter der Sektion Endo-Exo-Prothetik, Unfallchirurgische Klinik, Hannover

Gesprächsführung in schwierigen Beratungssituationen – Prof. Dorothee Heckhausen, Berlin

Emotionen im Peergespräch – Dagmar Marth und Michael Goreck

Hilfestellungen im Peer Counseling. Erleichtert der Peer Knigge das Gespräch? – Dres. med. Insa Matthes, Melissa Beirau, Sinan Bakir

Neben verschiedenen Vorträgen und Workshops für neue Peers gab es wieder die Möglichkeit der Supervision für bereits tätige Peers.

Anschließend wurde am Samstag von Dr. Sigrid Arnade, Berlin von 14:00 bis 16:30 ein Workshop „ Stark machen fürs Leben“ – Empowerment – Selbstermächtigung, Konfliktmanagement und Strategieentwicklung angeboten.

Workshop-Exposee
Fotoeindrücke

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